Dagmar Manzel studierte an der Schauspielschule „Ernst Busch“ in Berlin und wurde danach an das Staatsschauspiel Dresden engagiert. Von 1983 bis 2001 gehörte sie zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin.
An beiden Theatern wirkte sie in zahlreichen Inszenierungen erfolgreich mit, sie arbeitete mehrfach mit Regisseuren wie Thomas Langhoff, Heiner Müller und Andrzej Wajda. Dagmar Manzel gehört auf die Bühne und gibt dieser auch den Vorzug, aber durch die eindrucksvolle Gestaltung ganz unterschiedlicher Personen und Figuren in Kino –und Fernsehfilmen wurde sie einem breiten Publikum bekannt.
Die Mutter Matt in Strittmatters „Der Laden“ , die Eva Klemperer in „Klemperer – ein Leben in Deutschland“ und die Petra Kelly im WDR Film „Kelly Bastian - Geschichte einer Hoffnung“ gehören zu ihren bedeutensten Rollen.
Dafür wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Kritikerpreis der Berliner Zeitung 1995, Deutscher Fernsehpreis 2000, Schauspielerin des Jahres 2002, Adolf Grimme Preis 2004 und mit dem Deutschen Fernsehpreis 2006 als beste Darstellerin in den Filmen „Die Nachrichten" und „Als der Fremde kam“.
Im Deutschen Theater war sie nicht nur als Großherzogin von Gerolstein mit ihren Gesangskünsten zu erleben, sondern auch mit dem bejubelten Programm „Eine Sehnsucht –egal wonach“. Hier erblickte auch ihr Soloabend „Ich bin ein Wesen leichter Art“ das Licht der Welt mit dem sie seit dieser Zeit erfolgreich auf Tournee geht. Die Miss Lovett in dem Musical Sweeney Todd in der Komischen Oper war ihr erster Schritt auf einer Opernbühne. Dagmar Manzel "Superstar" titelte eine Berliner Zeitung nach der kürzlichen Premiere der "Fledermaus";am Hans Otto Theater in Potsdam, wo Dagmar Manzel derzeit als Rosalinde zu erleben ist.
* Dagmar Manzel wird von der Cm Reimann GmbH nur mit Ihrem Theaterliederabend "Ich bin ein Wesen leichter Art" vertreten.
