Die in Kroatien geborene und in Köln lebende Musikerin Ana-Marija Markovina begann ihre Künstlerlaufbahn mit frühen nationalen und internationalen Wettbewerbserfolgen, denen eine rege Konzerttätigkeit folgte.
Sie studierte an den Musikhochschulen in Detmold und Weimar und schloss an der Hochschule „Hanns Eisler“ in Berlin ihr Studium mit dem Konzertexamen ab. Ihre wichtigsten Lehrer waren die Professoren Paul Badura-Skoda, Vitaly Margulis und Rolf-Dieter Arens. Ana-Marija Markovina spielte als Solistin mit zahlreichen bedeutenden Orchestern in Deutschland, außerdem im Ausland u.a. mit dem New Japan Phiharmonic Orchestra, dem Romanian Radio Chamber Orchestra Bucharest, dem Oulu Symphony Orchestra in Finnland, den Sofia Soloists, der Rumänischen Staatsphilharmonie Iasi, dem Orchestra dell'Università degli Studi di Milano etc. Sie konzertierte solistisch in den wichtigen Konzertsälen Deutschlands wie dem Konzerthaus Berlin, der Musikhalle Hamburg, der Bonner Beethovenhalle, dem Prinzregententheater München, der Liederhalle Stuttgart, der Meistersingerhalle Nürnberg etc. und erhielt Einladungen zu den großen deutschen Festivals, wie z.B. dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Klavier-Festival Ruhr.
Konzertreisen führten sie zu Festivals in ganz Europa u.a. zum Piano Stars Festival nach Lettland, zum internationalen Klavierfestival in Yokohama, zum Festival do Musica in Estoril, zum Deia Music Festival in Spanien, zu den Badener Beethoventagen in Österreich, und außerdem in die bedeutendsten Säle von London, Amsterdam, Mailand, Rom, Bukarest, Sofia, Kiew, Tokio, Sapporo, Nagoya, Kioto und Osaka. Zahlreiche Rundfunk-Aufnahmen und Konzert-Mitschnitte dokumentieren ihr hohes künstlerisches Niveau. Mit dem Dirigenten Federico Longo nahm sie Mozarts Klavierkonzerte c-moll und d-moll im Super Audio Verfahren (SACD) für Marc Aurel auf. 2005 spielte sie mit großem Erfolg im Auditorium von Mailand Antonio Salieris C-Dur Konzert, das im Rahmen einer Deutschlandtournee vom WDR live mitgeschnitten und gesendet wurde. Im Mai 2006 war sie Solistin des ihr gewidmeten Werks "Primula Argentea" für Klavier, Chor und Orchester von Marco Taralli bei der Uraufführung im Auditorium von Rom, und 2007 eröffnete sie mit Tschaikowskis drittem Klavierkonzert das 15. Internationale Piano Stars Festival in Lettland.
Für das Label Sony Classical nahm sie 2004 Schumanns Klavier-Quintett op.44 auf. Anfang 2006 erschienen zwei weitere CDs mit Werken von Robert Schumann und Carl Philipp Emanuel Bach beim Label Genuin und 2007 dann die vielbeachtete Ersteinspielung aller vollendeten Klavierwerke von Hugo Wolf. Neben einer regen Konzerttätigkeit wirkt Ana-Marija Markovina auch als Klavierpädagogin, gibt Meisterkurse, und ist regelmäßig Jury-Mitglied bei Wettbewerben.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildung und Kultur (IfBK) tritt die Musikerin mit dem Psychologen Prof. Dr. Helmut Reuter in neu konzipierten Wort- und Musikprogrammen auf und engagiert sich für das Thema „Musikästhetik und Psychologie“. Paul Badura-Skoda bezeichnet sie als eine der „bedeutendsten Pianistinnen ihrer Generation“.
